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 Geschlechtsunterschiede in der nonverbalen Kommunikation

       ″Man kann nicht nicht-kommunizieren. Handeln oder Nichthandeln, Worte oder Schweigen haben alle Mitteilungscharakter. Sie beeinflussen andere und diese anderen können Ihresgleichen nicht nicht auf diese Kommunikation reagieren und kommunizieren damit selbst″. Diese Aussage von Watzlawick verdeutlicht die Wichtigkeit nonverbaler Kommunikation und wirft zugleich die Frage auf, in welcher Weise diese Form der Kommunikation kodiert und dekodiert wird. In diesem Zusammenhang stellt sich dann wiederum die Frage ob es in der Darstellung und Interpretation von nonverbaler Kommunikation Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Es ist bekannt, dass die Fähigkeit nonverbal zu kommunizieren von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Zu nennen sind hier zum Beispiel das Alter, der Beruf, der soziale Status der Person und die Beschaffenheit der Gesamtsituation. Besonders deutlich scheinen in dieser Hinsicht allerdings die Unterschiede zwischen Männern und Frauen zu sein.     
       Zu Beginn sei auf die unterschiedliche Gestik der Geschlechter verwiesen. Männer haben in der Regel eine asymmetrische, entspannte und den Raum einnehmende Haltung des Körpers. Dies äußert sich zum Beispiel in einem breitbeinigen Stand und in die Hüften gestemmte Arme. Dies signalisiert u.a. Bereitschaft für einen Kampf und vermittelt dem Gegenüber den Eindruck von Aggressivität. Somit versuchen Männer den Raum, der sie umgibt zu kontrollieren und ihre Position darin zu behaupten. Frauen hingegen haben eine eher symmetrische, schmale und zusammengezogene Körperhaltung. Dies zeigt sich zum Beispiel im Sitzen darin, dass Frauen ihre Beine überschlagen und ihre Hände auf den Knien ruhen lassen. Dieser Idealtypus der weiblichen Körperhaltung signalisiert im Vergleich zu der idealtypischen männlichen Körperhaltung, eher Schwäche und Zurückhaltung.
       Im Bereich der Mimik von Männern und Frauen zeigen sich ähnliche Unterschiede. Idealtypisch signalisiert der Gesichtsausdruck des Mannes Bestimmtheit und Selbstkontrolle und möglichst wenig Gefühle. Demzufolge sind Männer dazu angehalten ihre Mimik erheblich zu kontrollieren und etwaige Gefühlsregungen die mit Schwäche und/oder Leid assoziiert werden, zu neutralisieren bzw. zu überdecken.
       Im Gegensatz dazu besteht die idealtypische Mimik der Frau darin Gefühle, welche mit Schwäche und Leid verbunden sind deutlich zu zeigen, um Freundlichkeit und Nähe darzustellen. Hingegen sind Gefühlsäußerungen wie Wut und Zorn in dem Gesichtsausdruck einer Frau eher unerwünscht und werden oftmals anders interpretiert. Allerdings muss Erwähnung finden, dass, in Hinblick auf höhere berufliche Positionen und Ämter auch Frauen ihre Gefühlsdarstellungen in der Mimik immer mehr einschränken, da sie befürchten, dass diese im Berufsleben als Schwäche ausgelegt werden können. Zusammenfassend lässt sich aber in Bezug auf die idealtypische Mimik und Gestik bei Männern und Frauen festhalten, dass der Mann in der Regel eine große Gestik und wenig Mimik favorisiert, um ein dominantes Verhalten zu signalisieren und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Die Frauen hingegen favorisieren in der Regel eine kleine Gestik und große Mimik.      

Quelle: http://www.news4press.com/1/Meldung_447161.html



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