Заглавная страница Избранные статьи Случайная статья Познавательные статьи Новые добавления Обратная связь FAQ Написать работу КАТЕГОРИИ: ТОП 10 на сайте Приготовление дезинфицирующих растворов различной концентрацииТехника нижней прямой подачи мяча. Франко-прусская война (причины и последствия) Организация работы процедурного кабинета Смысловое и механическое запоминание, их место и роль в усвоении знаний Коммуникативные барьеры и пути их преодоления Обработка изделий медицинского назначения многократного применения Образцы текста публицистического стиля Четыре типа изменения баланса Задачи с ответами для Всероссийской олимпиады по праву
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Andere Möglichkeiten, seine Ausbildung zu erweiternПоиск на нашем сайте Berufsausbildung Das duale System der Berufsausbildung: - der Auszubildende ist in einem Betrieb tätig.
wird eine praktische und theoretische Qualifikation erreicht. Berufsschule – Pflichtschule für Jugendlichen, die noch nicht 18 Jahre alt sind und keine andere Schule besuchen. Andere Angebote: Fachschule, Fachoberschule, berufliches Gymnasium Berufsbildende höhere Schulen (BHS) bieten neben einer Berufsausbildung auch die Möglichkeit, nach fünf Jahren die Diplom- und Reifeprüfung zu erwerben. Berufsbildende mittlere Schulen (BMS) sind Fach- oder Handelsschulen. Diese vermitteln berufliche Qualifikationen und Allgemeinbildung. Berufsbildende mittlere Schulen vermitteln Theorie und Praxis in denen von ihnen angebotenen Schwerpunkten und Fachrichtungen. Berufsmaturität Die Berufsmaturität ist eine Allgemeinbildung und ergänzt die drei- oder vierjährige berufliche Grundbildung. Besuch einer entsprechenden Ausbildungsinstitution mit einer anschließenden Abschlussprüfung parallel zur beruflichen Grundbildung. Es gibt die B-t in sechs Richtungen: technisch, kaufmännisch, gestalterisch, gewerblich, naturwissenschaftlich und neu in gesundheitlicher und sozialer Richtung. Hochschulbildung Aufgaben: Forschung und Lehre. Hochschulen – Einrichtungen der Länder. - haben das Recht der Selbstverwaltung, eine eigene Verfassung. Etwa 300 staatliche Hochschulen. Absolventen bekommen ein Diplom mit der entsprechenden Fachbezeichnung. Gliederung des Studiums: - Grundstudium (3-4 Semester): endet mit einem Nachweis von Beteiligung an Grundpraktika / Exkursionen. - Hauptstudium: dient zur Erweiterung der Kenntnisse und Vorbereitung auf das Examen. Abschluss mit: - Magistergrad - Diplom -Staatsexamen Universität Hier gibt es nur teilweise Anwesenheitspflicht. Das Studium wurde bis 2006 mit akademischen Graden Bakkalaureus (Bakk.), Diplomingenieur (Dipl.-Ing., technische Studien) oder Magister (Mag., alle anderen Richtungen) abgeschlossen, für ab 2006 eingerichtete Studiengänge werden englische Abschlussbezeichnungen (Bachelor und Master) vergeben. Fachhochschule An Fachhochschulen herrscht generell Anwesenheitspflicht, es gibt einen fixen Stundenplan und festgelegte Prüfungstermine. Die Studienplätze sind limitiert. Das Studium schließt mit dem akademischen Grad Magister Mag. (FH) oder Diplomingenieur Dipl.-Ing. (FH) ab. Pädagogische HochschuleDas Studium schließt mit dem „Bachelor of Education“ ab und berechtigt zum Unterrichten je nach der gewählten Studienrichtung. Tertiärstufe: Höhere Fachschulen bieten Bildungsgänge und Nachdiplomstudien an für die Bereiche Technik; Gastgewerbe, Tourismus und Hauswirtschaft; Wirtschaft; Land- und Waldwirtschaft; Gesundheit; Soziales und Erwachsenenbildung; Künste und Gestaltung, Hochschulen 12 universitären Hochschulen, 8 Fachhochschulen, 16 pädagogischen Hochschulen, Universitäre Hochschulen Studiengänge in Theologie, Geistes- und Sozialwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften, Recht, Wirtschaft, Medizin und Pharmazie Berufliche, allgemeine und politische Weiterbildung. Im Bereich der beruflichen Weiterbildung – «lebenslanges Lernen». Die üblichen Orte des Weiterbildungssektors - die Bibliotheken, Volkshochschulen, Bildungszentren der Kirchen, Gewerkschaften und Kammern, private und betriebliche Bildungseinrichtungen, Hochschulen und Abendgymnasien. Die österreichische Weiterbildungslandschaft ist durch eine große institutionelle Vielfalt (Schulen und Hochschulen, Bildungseinrichtungen der Sozialpartner, gemeinnützige Weiterbildungseinrichtungen, private Anbieter usw.) und ein damit einhergehendes breites Angebot geprägt. Quartiärstufe(Weiterbildung) Die Weiterbildungsangebotsbörse (WAB) ist ein Angebot von Bund und Kantonen. Sie umfasst über 30'000 Kurse und Lehrgänge von der beruflichen Weiterbildung über Fachhochschulangebote bis zur allgemeinen Erwachsenenbildung.
1 Der Deutsche Bund Deutscher Bund war der Bund der deutschen Staaten, der am 8. Juni 1815 auf dem Wiener Kongress gebildet ist. Der Deutsche Bund war eine Konföderation. Sie bestand aus einem Kaiserreich (Österreichisch), fünf Königreiche (Preußen, Sachsen, Bayern, Hannover, Württemberg), einem Kurfürstentum (Hessen), sieben Großherzogtümern und zehn Herzogtümern, elf Fürstentümern und vier Freien Städten (Frankfurt, Hamburg, Bremen und Lübeck). Der Sejm bestand aus den Vertretern der abgesonderten Staaten. An der Spitze war Österreich. Jeder Staat hatte seine Souveränität und seine Regierungssystem. Der Deutsche Bund hatte die gemeinsame Armee nicht. Er hat aber das Problem der nationalen Zugehörigkeit des deutschen Volkes nicht gelöst. In der Frankfurter Nationalversammlung wurde eine Diskussion geführt: Großdeutschland – Kleindeutschland. Auch das Hauptziel war die Geschlossenheit der Regierungen der deutschen Staaten für die Unterdrückung der revolutionären und National-Befreiungsbewegungen. Auch spielte das Deutsche Bündnis die große Rolle für Österreich im Kampf mit Preußen. Nach der Niederlage Österreichs im Krieg in 1866 war der Deutsche Bund abgeschafft und in 1867 hat der Norddeutsche Bund geführt von Preußen geschaffen. 2 Der Norddeutsche Bund Nach dem Sieg Preußens über Österreich in 1867 hat man der Norddeutsche Bund geschafft. Der Norddeutsche Bund vereinte von 1866 bis 1871 alle deutschen Staaten nördlich der Mainlinie unter preußischer Führung. Kanzler war Otto von Bismarck. Er hat der Einleitung darin der Konstitution beigetragen. Der Norddeutsche Bund bestand aus den Bundesstaaten. In der Konstitution existierte die demokratische Weise der Wahlen. Deutschland verwandelte sich aus dem Staatenbund in den Bundesstaat. Der Sejm hat den Namen Reichstag bekommen. An ihm nahmen auch die Südstaaten Deutschlands für die Lösung der Zollfragen teil. Diese Konstitution giltmit den Veränderungen und vor unserer Zeit. 3 Das II. Deutsche Reich Wegen des Sieges Deutschlands über Frankreich in 1871 und wegen den Schluss der Abkommen mit den deutschen Süderden wurde ein Grund der Bildung des Deutschen Reich. In 1871, während der Belagerung Paris, Wilgelm I war in Versailles vom deutschen Kaiser ausgerufen. (Bismarck wurde der erste Reichskanzler). Jeder deutsche Staat hat die Konstitution und führt fast alle inneren Angelegenheiten, aber über allen von ihnen wird die Reichsverfassung erhöh. Nach dieser Konstitution befinden sich an der Spitze vereinigten Deutschlands der Kaiser (der König preußisch), den verbündeten Rat, der aus den Vertretern der abgesonderten Staaten und Reichstag besteht, gewählt zum Volk.. 4 Die Weimarer Republik Im Vorfeld der Weimarer Republik stand der erste Weltkrieg. Viele Probleme der jungen Republik waren vorprogrammiert. Die Wurzeln des Scheiterns der Republik liegen im Verlauf und Ausgang des Ersten Weltkrieges. Die Revolution in Russland wurde zum Katalysator der sozialen Bewegungen in Deutschaland. 1918 wurde die Kommunistische Partei Deutschlands mit Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gegründet. Am 3. November 1918 meuterten in Kiel die Matrosen. Arbeiter und Soldaten schlossen sich ihnen an. Nach dem Muster der Oktoberrevolution wurden Räte gegründet. Die Sozialdemokraten übernahmen die Führung der unzufriedenen Massen. Die Weimarer Republik gatte zwei Gründungsdokumente: die Verfassung vom 19. August 1919 und den Versailler Vertrag vom 28. Juni 1919. Der Versailler Vertrag hat den ersten Weltkrieg geschlossen. Die Gründe der jungen Republik: Wirtschaftliche Probleme: Inflation, zerstörte Wirtschaft, Reparationen, Arbeitslosigkeit. 1920 begann der Kapp-Putsch. Offiziere und Frontsoldaten putschen, sie hatten nach dem Krieg keine Arbeit, keinen zivilen Beruf und keine Perspektiven. 1929 begann in New-York der Börsenkrach, der 1930-31 als Weltwirtschaftskrise anerkannt wurde.
Установленная в Германии в результате Ноябрьской революции 1918 г. республика (1919—1933), получившая свое название по Веймарской конституции. Она была принята в городе Веймаре. три основных периода: · В кризисные 1919—1923 – восстановление после первой мировой войны. · В «золотые двадцатые» (1924—1929 годы) – восстановила экономику. · 1929 – 1933 - крушение Веймарской республики следствии мирового экономического кризиса и восхождением к власти национал-социалистов.
Конституция, вступившая в силу 11 августа 1919 г., гарантировала основные гражданские права и свободы, но не затрагивала социально-экономических основ старой, императорской Германии: свои места в структуре общества сохранили и финансово-промышленная олигархия, и немецкий офицерский корпус, жаждавший реванша за поражение в Первой мировой войне, и полиция, и чиновничество. Веймарская республика испытывала системный кризис — экономический, социальный, идеологический, духовный, который был отягощен чувством глубокого национального унижения, поскольку страна вынуждена была платить репарации победителям в войне 1914—1918 гг. Ей было запрещено создавать армию и флот. В широких слоях населения росло ощущение необходимости перемен, наведения порядка «сильной рукой», которая избавит Германию от врагов, восстановит ее былую мощь и вернет немцам чувство самоуважения.
5 Nationalsozialismus: Voraussetzungen, Politik, die NSDAP, Krieg Wegen des Zerfall der Weimar Republik kam an die Macht die NSDAP. Der Nationalsozialismus ist eine radikal antisemitische, rassistische, antikommunistische und antidemokratische Ideologie. Der Begriff ‚Nationalsozialismus’ bezeichnet eine Zeit, in der die ‚Nationalistische Deutsche Arbeiterpartei’, kurz NSDAP, die einzige Partei in Deutschland war. Bei der Wahlen 1933 wurde die NSDAP zum Sieger. Unter der Führung Adolf Hitlers begann die NSDAP 1933 in Deutschland eine grausame Herrschaft aufzubauen. Das war Drittes Reich. Die NSDAP war keine Arbeitspartei, die Mehrheit bildeten die Mittelschichten. Die innere Opposition wurde vernichtet, politische Parteien und Organisationen verboten. Gegner der NSDAP wurden vertrieben, verhaftet und sogar ermordet. Für die Nationalsozialisten waren die Deutschen eine Rasse, die mehr wert als alle anderen Menschen war. 1939 begann Deutschland den Zweiten Weltkrieg. Adolf Hitler ließ seine Truppen in Nachbarländer einmarschieren, um sie zu erobern. Der Zweite Weltkrieg dauerte knapp sechs Jahre und kostete mehr als 60 Millionen Menschen das Leben. In Europa endete dieser Krieg am 8. Mai 1945. Und mit ihm endete auch der Nationalsozialismus. 6 Die Potsdamer Konferenz und ehre Beschlusse Auf der Potsdamer Konferenz versammelten sich nach der deutschen Kapitulation 1945 die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, um über die politische und geografische Neuordnung Deutschlands zu entscheiden. Die Potsdamer Friedenskonferenz wurde vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 im Schloss Cecilienhof abgehalten. Zu den wichtigsten Teilnehmern gehörten der US-amerikanische Präsident Truman, der russische Generalsekretär Stalin und der britische Premierminister Churchill. Frankreich wurde zur Konferenz nicht eingeladen, obwohl Frankreich ebenfalls als Siegermacht des Zweiten Weltkriegs galt. Beschlusse: · Die Ostgrenzen wurden endgültig festgelegt · Vertreter der Alliierten beschließen gemeinsam, wie es mit Deutschland politisch und wirtschaftlich weitergehen soll · Nationalsozialistische Parteien werden verboten, die Demokratie wird eingeführt · Deutschland soll Reparationszahlungen in Höhe von 20 Mrd Dollar zahlen · Demontage der Industrie · Nach der Konferenz beginnt die Vertreibung Deutscher aus osteuropäischen Ländern 7 Der kalte Krieg und die Auseinanderentwicklung der Besatzungszonen Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Deutschland von den Siegermächten in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Zwischen 1945 und 1949 übernahm der Alliierte Kontrollrat die Verwaltung. Auf der Potsdamer Konferenz verhandelten die USA, Großbritannien und Sowjetunion über die Zukunft des Deutschen Reiches. Differenzen zwischen den Westmächten und der Sowjetunion führten aber schnell dazu, dass aus der Kooperation ein Kalter Krieg wurde, der Deutschland in zwei Staaten teilte. 1948 wurden in der sowjetischen Besatzungszone und in ganz Berlin eine DE-Mark(Ost) eingeführt. Das war die Antwort auf die Währungsreform im Westen. Die Westalliierten erließen am gleichen Tage einen Gegenbefehl und führten in ihren Sektoren Berlins die DE-Mark(West). So entstand die Berliner Krise. Bei der Berliner Krise waren die wirtschaftlichen und politischen Gründe im Spiel. Die westlichen Sektoren Berlins wurden für die Versorgung abgesperrt. Diese Blockade dauerte 10 Monate. Bis 1952 existierten 2 Staaten mit unterschiedlichen gesellschaftlich-politischen Richtungen, verschiedene Wehrungen und ohne stabile Grenzen. Am 26. Mai 1952 hatte die DDR eine Verordnung über Maßnahmen an der Demarkationslinie zwischen der DDR und der BRD erlassen. Von nun an durfte man nicht ohne Genehmigung die Demarkationslinie überqueren. Im Jahre 1961 wurde mit der Errichtung der Berliner Mauer begonnen. Ostberlin wurde als Hauptstadt zum 15. Bezirk der DDR erklärt. Die DDR richtete das Grenzgebiet an der Staatsgrenze der DDR zu Westberlin ein.
Die Konfrontationen zwischen den USA und der Sowjetunion machten die gemeinsame Verwaltung zu einem Ost-West-Konflikt, der die Welt in zwei Machtblöcke teilte. Auf der westlichen Seite standen Kapitalismus und Demokratie, während die Sowjetunion in Mittel- und Osteuropa den Sozialismus als Staatsform durchsetzte und die besetzten Länder von sich abhängig machte. 8 Gründung der beiden deutschen Staaten Die Spaltung Deutschlands wurde von keiner der Siegermächte geplant. Anfangs waren 3 Besatzungszonen vorgesehen, aber durch Zusatzvereinigungen erhielt Frankreich auch eine Besatzungszone. Als oberstes Verwaltungsorgan war der Alliierte Kontrollrat bestimmt. Die Potsdamer Konferenz brachte keine eindeutigen Entscheidung, nur Kompromissformeln, die jeder Beteiligte in seinem Sinne auslegte. Das Misstrauen zwischen den ehemaligen Partnern wuchs. Um die Jahreswende 1947-1948 fand die Zusammenarbeit der vier Besatzungsmächte praktisch ihr Ende. Den Abschluss dieses Prozesses bildete die Proklamation der beiden deutschen Staaten: der BRD (07.08.1949) und der DDR (07.10.1949). Die wichtigste Schritte zur Spaltung Deutschlands: - Verstaatlichung in der sowjetischen Besatzungszone (September 1945); - Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone; - Bildung einer einhaltlichen Wirtschaftszone im Westen (Trizone); - Wirtschaftsreform im Westen; - Währungsreform im Westen; - Berliner Blockade (24. Juni 1948); - Londoner 6-Mächtekonferenz (Februar 1948); - Warschauer 8-Mächtekonferenz (Juni 1948). Im Jahr 1949 gründete die sowjetische Besatzung im östlichen Teil Deutschlands die DDR. Nach Vorbild der Sowjetunion und anderen Staaten im Ostblock wurde der Sozialismus zur offiziellen Staatsform. Er war der Gegensatz zum Kapitalismus des Westens. Die Wirtschaft wurde vom Staat zentral organisiert und ländlicher Boden enteignet. 9 Die DDR: Staatswesen, politisches System, Parteiensystem 1951 führte die DDR den ersten Fünfjahresplan und damit die Planwirtschaft ein. Durch die Bodenreform waren schon vorher große Wirtschaftsflächen enteignet und verteilt worden. Ziel war die Kollektivierung der Landwirtschaft und die Umwandlung in Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften. 1952 wurde der planmäßige Aufbau des Sozialismus beschlossen. Die Politik gestaltete sich eigentlich aber kaum demokratisch. Die Volkskammer war offiziell das mächtigste Organ. In diesem Parlament konnten neben der SED auch andere Parteien gewählt werden, die das Staatsoberhaupt der DDR bestimmten. Diese Wahlen fanden jedoch nach Einheitslisten statt, sodass die SED dauerhaft die meisten Stimmen erlangte und somit die politische Macht ausübte. Parteiensystem In 1946 hat in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) gegründet. Das war eine Vereinigung zwischen kommunistische Partei und sozial-demokratische Partei Deutschland. Seit 1950 bekannte sich die SED nun aktiv zum Marxismus-Leninismus. Damit herrschte praktisch eine strenge Parteidisziplin, wobei innenpolitischer Widerstand für illegal erklärt wurde. Da die Abhängigkeit der DDR von der Sowjetunion weiterhin bestand, sollten hier die Ideale des Sozialismus umgesetzt werden. Um die Macht abzusichern, führte die SED das Ministerium für Staatssicherheit ein. Bespitzelung und Unterwerfung waren die Folge. 10 BRD Die BRD orientierte sich unter Bundeskanzler Konrad Adenauer schnell an der Politik des Westens. Die USA traten als Schutzmacht der BRD auf. Durch die Währungsreform und den Marshallplan verbesserten sich die Lebensbedingungen, die in den 1950er Jahren zum Wirtschaftswunder führten. Die Wiederbewaffnung, der Beitritt zur NATO, die Gründung der EGKS und EWG banden die BRD eng an die westliche Staatenwelt. In der BRD gab es den freien Markt, der sich durch Angebot und Nachfrage der Unternehmer selbst steuerte. Um den sozial benachteiligten Menschen ein menschenwürdiges Leben zu gewährleisten führte Wirtschaftsminister Ludwig Erhard die Soziale Marktwirtschaft ein. Nachdem in Westdeutschland 1948 die deutsche Mark als Zahlungsmittel eingeführt wurde, manifestierte sich mit der sozialen Marktwirtschaft ein erfolgreiches Wirtschaftsprogramm. Mit diesem von Ludwig Erhard entwickelten Konzept konnte sich die junge Bundesrepublik schnell erholen und erlebte in den 1950er Jahren ein Wirtschaftswunder. Zu Beginn der 1970er Jahre bahnte sich eine kurze Entspannungsphase zwischen Ost und West an. Unter Bundeskanzler Willy Brandt verfolgte die BRD mit der Neuen Ostpolitik eine allmähliche Annäherung zur DDR. Reisegesetze zwischen beiden Staaten sollten verbessert werden. Vertragliche Regelungen unter Bundeskanzler Helmut Kohl führten am 3. Oktober 1990 zum Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Damit wurde die Teilung Deutschlands und der Ost-West-Konflikt beigelegt. 11 Wiedervereinigung Der Grundlagenvertrag (1972) trug zur Normalisierung der innerdeutschen Beziehungen bei. Die Welt und die Deutschen gewöhnten sich an den Zustand der deutschen Teilung. Grundlagenvertrag über die Grundlagen der Beziehungen zwischen der BRD und DDR trat am 21.Juni 1973 in Kraft. Er bestand aus 10 Artikeln. Unter anderem wurden Probleme der gutnachbarlichen Beziehungen und den Zusammenarbeit geregelt, sowie Unverletzlichkeit der bestehenden Grenzen. Nicht zu leugnen sind aber zwei Dinge, die im Spiel waren: den nationalen Bewusstsein und die Kluft im Lebensstandard der DDR – und der BRD-Bürger. 1987 richtete Helmut Kohl (Bundeskanzler) folgende Worte an den Generalsekretär des ZK der SED Erich Honecker: „Wie achten die Teilung wollen wir auf friedlichem Wege durch einen Prozess der Verständigung überwinden“. Die DDR-Führung war für die Verständigung, wollte aber keine Einigung. Im Kontext der sowjetischen Umgestaltung, der Reformen im sozialistischen Lager, war solch eine Politik äußerst kurzsichtig. Weiter entwickelten sich die Ereignisse ganz schnell. Durch Ungarn und die Tschechoslowakei flohen Tausende und Abertausende Bürger der DDR in die BRD (im ersten Halbjahr 1989 покинули ГДР 46343 человека). In der DDR änderten sich auch politische Verhältnisse. Nach der Ablösung Honeckers im OKTOBER 1989 durch Egon KRÄNZ (SED) begannen zaghafte Reformen in der DDR parallel mi den zahlreichen Demonstrationen der DDR-Bürger. Die deutsche Frage wurde diskutiert auf internationaler Ebene, als auch zwischen beiden deutschen Staaten. Zu erwähnen sind: Die Konferenz in Ottawa (Kanada), wo sich die Außenminister der beiden deutschen Staaten und der 4Mächte einigten, dass die Deutschen ihre inneren Angelegenheiten selbständig zu regeln hätten. Vertrag über die Schaffung einer Währungs-wirtschafts- und Sozialunion (Staatsvertrag) – 1.Juli 1990. Einigungsvertrag zwischen beiden deutschen Regierungen, der alle Einzelheiten des Beitritts, der DDR zur Bundesrepublik regelte (31.August 1990). „Zwei-plus-Vier“ – Vertrag, der als abschließende Regelung der Vereinigung unterzeichnet wurde. In Moskau verpflichten sich die Außenminister der Siegermächte zur Wiederherstellung der vollen Souveränität Deutschlands ab dem 3. Oktober 1990. Voraussetzungen: Schlechte wirtschafliche Bedingungen Es gibt keine freien Wahlen und Meinungsfreiheit. Kritiker werden klriminalisiert. 9 Nov. 1989 - Berliner Mauer Die zwei-plus-vier-Vertrag – 12. Sep. 1990 Der Weg zur Wiedervereinigung war frei. Am 3. Oktober schliss die DDR in der Bundesrepublik ein.
12 Das föderative System der BRD: Geschichte und Gegenwart Mit der Entscheidnung für eine bundestaatliche Ordnung knüpfen die Verfassungsgeber an alte deutsche Verfassungstraditionen an. Bis auf heute lebt im deutschen Volk das Gefühl einer bestimmten Stammesangehörigkeit. Man unterscheidet zwischen Schwaben, Sachsen, Franken, Baiern usw. Der territoriale Absolutismus hat auch seine Spuren hinterlassen. Um 1848 habe es 36 Einzehlstaaten gegeben. (ohne Gewähr без гарантий). Der Norddeutsche Bund (1866-1890) bestand aus 22 Staaten. Manche Länder (Bayern, Sachsen, Mecklenburg) die Hansestädte Bremen und Hamburg haben jahrhundertelange Geschichte der Souveränität. Auch die Weimarer Republik war ein Bundesstaat. Anfangs waren es 24 Länder, in ihrer Kernzeit (1925) hatte die Republik 16 Länder. 1933 wurden die föderalistische Strukturen zerschlagen und der nationalsozialistische Führerstaat wurde an ihre Stelle gesetzt. In der DDR wurden 5 Länder aufgelöst und durch 15 Bezirke ersetzt. Die BRD hatte die föderalistische Ordnung gewählt, obwohl sie anfangs wenig Rückhalt in der Bevölkerung fand. Die Stagnation - застой Nach der Wiedervereinigung besteht die BRD aus 16 Bundesländer. Artikel 20 des Grundgesetzes: die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundestaat. Das Grundgesetzt hat mit diesem Artikel die bundesstaatliche Ordnung zwingend vorgeschrieben.
Вспомнить про прошлые объединения Der Deutsche Bund und Das 2 Deutsche Reich Widervereinigung Deuschland - wann? Jetzt 16 Bundeslander und drei Stadten Hamburg, Berlin und Bremen Jede Stadt hat seine Konstitution aber es gibt Haupt Konstitution(z.B. Aussenpolitik). Gleiher Lebensstandart Alle Lander haben gleiche Rechte aber keine gleiche Platze im Bundesrat.
13 Bundesländer: geopolitische Lage, Wirtschaftszweige 1. Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein hat drei Großräume: Hamburger Umland mit Maschinenbau und Dienstleistungen; die Westküste mit Tourismus, Landwirtschaft und Windenergie; Hafenstädte an der Ostküste (Flensburg, Kiel, Lübeck) mit Handel, Verkehr, Schiffbau und Windenergie. Von Bedeutung ist auch Landwirtschaft. 2. Niedersachsen a. Landeshauptstadt: Hannover b. Fläche: 47.634,90 km² c. Einwohnerzahl: 7,911 Mio. d. Sprache: Deutsch, Saterfriesisch und Niederdeutsch zum Amtsgebrauch zugelassen e. Gründung: f. 1. November 1946 Niedersachsen: die wirtschaftliche Schwerpunktregion liegt im Raum Hannover-Braunschweig-Wolfsburg (Volkswagen AG- Wolfsburg, 3. Brandenburg a. Landeshauptstadt: Potsdam b. Fläche: 29.478,61 km² c. Einwohnerzahl: 2,493 Mio. d. Sprache: Deutsch, Niedersorbisch, Niederdeutsch Brandenburg war traditionell ein landwirtschaftlicher Ort mit Ernährungsindustrie, Holzgewerbe. Heute befinden sich da Stahlwerke, Druckmaschinenwerke, ein Mercedes-Benz Autowerk (Ludwigsfelde), 4. Sachsen-Anhalt a. Landeshauptstadt: Magdeburg b. Fläche: 20.446,31 km² c. Einwohnerzahl: 2,308 Mio. d. Gründung: e. 10. Januar 1947, 3. Oktober 1990 (Wiederherstellung des Landes) f. Sprache: Deutsch, im nördlichen Teil auch Niederdeutsch Sachsen-Anhalt: die wichtigsten Industriezweige sind Chemieindustrie, Maschinenbau, Ernährungsgewerbe und Tourismus. Heute entwickeln sich auch Automobilindustrie, Biotechnologie, Informations-und Kommunikationstechnologien. Traditionell ist die Forstindustrie. 5. Thüringen a. Landeshauptstadt: Erfurt b. Fläche: 16.172,50 km² c. Einwohnerzahl: 2,216 Mio. d. Gründung: e. 3. Oktober 1990 In Thüringen werden vor allem Glas, Keramik, Spielwaren, Holz und Textilien hergestellt. Entwickelt sind auch Maschinen-und Fahrzeugbau, Elektrotechnik, Gerätebau. Berühmt sind Carl Zeiss-Werke in Jena (seit 1990 Jenoptik), auch das Gewürzwerk in Schönbrunn. In Eisenach wird Opel Corsa hergestellt (früher- Wartburg). 6. Sachsen a. Landeshauptstadt: Dresden b. Fläche: 18.415,51 km² c. Einwohnerzahl: 4,130 Mio. d. Sprache: Deutsch, Obersorbisch e. Gründung: f. 3. Oktober 1990 Sachsen : Antrieb der sächsischen Wirtschaft sind Ballungsräume Leipzig-Halle und Chemnitz-Zwickau. Von Bedeutung ist auch Dresden. Sachsen hat das dichteste Eisenbahnnetz und spielt eine große Rolle im europäischen Autobahnnetz. 7. Rheinland-Pfalz a. Landeshauptstadt: Mainz b. Fläche: 19.853,36 km² c. Einwohnerzahl: 3,997 Mio. d. Gründung: 1946 In Rheinland-Pfalz sind Land-und Forstwirtschaft entwickelt. Das Land ist durch seine Weine und Sekte berühmt. Die Rebfläche beträgt ca. 64000 ha. 8. Nordrhein-Westfalen a. Landeshauptstadt: Düsseldorf b. Fläche: 34.088,01 km² c. Einwohnerzahl: 17,836 Mio. d. Sprache: Deutsch, Niederdeutsch e. Gründung: f. 23. August 1946 Nordrhein-Westfalen ist ein wirtschaftsstärkstes Land Deutschlands und eines der wichtigsten Wirtschaftszentren der Welt. Heute-Sitz der Firmen Thyssen-Krupp (Maschinen- und Anlagenbau), Bayer AG (Pharma und Chemie), Deutsche Post AG (Logistik und Transport) u.v.a. 9. Baden-Württemberg a. Landeshauptstadt: Stuttgart b. Fläche: 35.751,46 km² c. Einwohnerzahl: 10,801 Mio. d. Gründung: e. 25. April 1952 Baden-Württemberg: Von Weltruf sind: Daimler,- Porsche,- IBM-Werke. Dementsprechend sind die Branchen entwickelt, die als Zulieferer der Fahrzeugindustrie gelten: Metall-und Elektroindustrie, chemische Industrie. Ebenfalls wichtige Rolle spielen optische und pharmazeutische Industrie. 10. Hessen a. Landeshauptstadt: Wiesbaden b. Fläche: c. 21.114,94 km² d. Einwohnerzahl: 6,097 Mio. e. Sprache: Deutsch f. Gründung: 1945 Hessen. Das Rhein-Main-Gebiet hat nach dem Ruhrgebiet die größte Industriedichte. 11. Mecklenburg-Vorpommern a. Landeshauptstadt: Schwerin b. Fläche: 23.211,05 km² c. Einwohnerzahl: 1,612 Mio. d. Gründung: 9. Juni 1945, 3. Oktober 1990 (Wiederherstellung) e. Sprache: Deutsch, Niederdeutsch Mecklenburg-Vorpommern war traditionell durch maritime Industrie und Lebensmittelindustrie bekannt. 12. Bayern a. Landeshauptstadt: München b. Fläche: 70.551,57 km² c. Einwohnerzahl: 12,605 Mio. Bayern gilt als sehr wirtschaftsstarker und reicher Staat. Zwei Sektoren sind besonders hoch entwickelt: Zu Hause sind in Bayern auch Rüstungs-und Chemieindustrie, aber auch ganz friedliche Branchen- Tourismus und erneuerbare Energien. 13. Saarland a. Landeshauptstadt: Saarbrücken b. Fläche: 2.569,69 km² c. Einwohnerzahl: 1,012 Mio. d. Sprache: Deutsch Saarland. Bedeutendster wirtschaftlicher Bereich ist die Automobil- (Ford in Saarlouis) bzw. Automobil –Zuliefererindustrie (Bosch u. Michelin in Homburg). Bergbau, Stahlindustrie, Keramikwerke sind auch von Bedeutung. Stark gefördert wird der Bereich der Informatik, der Informationsindustrie und der Biotechnologie. 14. Berlin a. Fläche: 891,85 km² b. Einwohner: 3.513.026 15. Freie Hansestadt Bremen a. Landeshauptstadt: Bremen b. Fläche: 419,23 km² c. Einwohnerzahl: 661.270 d. Sprache: e. Deutsch, Niederdeutsch 16. Hamburg a. Fläche: 755,26 km² b. Einwohner: 1.803.227 c. Sprache: Deutsch, Niederdeutsch
14 Stadtstaaten der BRD Ein Stadtstaat ist im Gegensatz zum Flächenstaat ein Staat, der nur das Gebiet einer Stadt umfasst. Es kann sich dabei um einen souveränen Staat oder um einen Gliedstaat innerhalb eines Bundesstaats handeln. In Deutschland werden heute drei Länder als Stadtstaaten bezeichnet: Berlin, Hamburg und Bremen. · Berlin und Hamburg sind kreisfreie Städte und zugleich Länder. · Die Freie Hansestadt Bremen besteht aus den beiden räumlich getrennten, als Stadtgemeinden bezeichneten kreisfreien Städten Bremen und Bremerhaven. Sie wird zu den Stadtstaaten gezählt, gelegentlich aber auch als „Zwei-Städte-Staat“ bezeichnet. Die drei Stadtstaaten sind als Länder auch im Bundesrat vertreten und nehmen am Finanzausgleich des Bundes und der Länder teil, wo sie das sogenannte Stadtstaatenprivileg genießen.
15 Staatswesen der BRD Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundestaat. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt. Alle Bürger sind vor dem Gesetz gleich (Rechtgleichheit) In Deutschland herrscht die parlamentarische Demokratie. Das Volk der BRD übt die Staatsgewalt nicht direkt aus, sondern übertragt sie auf gewählte Körperschaften, die Parlamente. Das legislative (законодательный) Organ der BRD ist das Parlament, seine wichtigste Aufgabe ist die Gesetzgebung. Die Parlamente sind die einzigen Verfassungsorgane, die direkt gewählt werden. Das deutsche Parlament besteht aus 2 Kammern: dem Bundestag und dem Bundesrat. Die weitere Aufgabe des Parlaments: die Wahl des Bundeskanzlers; Willenbildungsfunktion (politische Themen werden zur Diskussion gestellt), Artikulationsfunktion (die Meinungen des Volkes findet hier Ausdruck). Der Bundesrat ist die zweite Kammer des Parlaments. Die 16 Bundesländer entsenden von 3 bis 6 Mitglieder in den Bundesrat. Die Mitglieder der Landersregierungen sind direkt gewählte Abgeordnete der Landtage. Der Bundesrat vertritt die Interessen der Länder, wirkt bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Bundes mit. Das exekutive (исполнительный) Organ der BRD ist die Regierung. Die Mitglieder der Regierung sind in der Regel auch Mitglieder des Parlaments. Die Regierung hat die Verantwortung für die Ausführung der Gesetzte durch die Bundesbehörde. Chef der Regierung ist der Bundeskanzler, die zusammen mit den Bundesminister das Kabinett bilden. Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestag gewählt. Der Kanzler vertritt die stärkste Partei in Parlament und ist ihr Führer. Bundespräsident – Staatsoberhaupt. Praktisch liegt die ganze Macht in den Händen des Kanzlers. Der Kanzler hat die Möglichkeit, sein Kabinett straff zu führen. Er kann von einer Mehrheit im Kabinett nicht überstimmt werden. Er bestimmt die Richtlinie in der Politik und trägt die alleinige Verantwortung. 16 Gesetzgebungsrechte des Bundes und der Länder Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Bundesstaat, der aus einem Gesamtstaat (Bund) und 16 Gliedstaaten (Länder) besteht. Ein Wesensmerkmal der bundesstaatlichen Ordnung (Föderalismus) besteht darin, dass sowohl der Bund als auch die Länder eigene Staatsgewalt besitzen und damit Gesetze erlassen können. Man spricht dann von Bundes- beziehungsweise Landesrecht. Die Ausübung staatlicher Befugnisse und die Erfüllung staatlicher Aufgaben ist grundsätzlich Sache der Länder (Artikel 30 Grundgesetz). Auch das Recht der Gesetzgebung haben grundsätzlich die Länder (Artikel 70 Grundgesetz). Der Bund darf nur staatliche Befugnisse übernehmen, Aufgaben erfüllen oder Gesetze erlassen, wenn dies das Grundgesetz ausdrücklich zulässt. Tatsächlich liegen jedoch die meisten Gesetzgebungszuständigkeiten beim Bund. Es gibt laut Grundgesetz zwei Arten von Zuständigkeiten des Bundes für die Gesetzgebung: die ausschließliche und die konkurrierende Gesetzgebungszuständigkeit: Ausschließliche Gesetzgebung(Bund): § Auswärtige Angelegenheiten; § Verteidigung, Zivilschutz; § Staatsangehörigkeit; § Währungs-und Geldwesen; § Zölle und Außenhandel; § Bahn und Luftverkehr; § Passwesen; Post-und Telekommunikation. Konkurrierende Gesetzgebung: § Bürgerliches Recht; § Strafrecht und Strafvollzug; § Vereinsrecht; § Versammlungsrecht; § Aufenthaltsrecht für Ausländer; § Arbeitsrecht; § Wirtschaftsrecht; § Straßenverkehr. LAND (ausschließlich): § Kultur; § Polizeiwesen; § Schul-und Bildungswesen; § Gesundheitswesen; § Presse; § Hörfunk, Fernsehen; § Kommunalwesen.
17 Die deutsche Demokratie und die Gewaltenteilung Die Demokratie lebt vor allem von den Bürgerinnen und Bürgern, sie sind die Basis der Staatsgewalt. In Wahlen und Bürgerentscheiden, durch gesellschaftliches und politisches Engagement, und durch ihr Interesse für die diskutierten Themen legen sie die Grundlage für einen funktionierenden Staat. Grundlegende Prinzipien der demokratischen Grundordnung: § Die Achtung der Menschenrechte ; § Die Volkssouveränität; § Die Gewaltenteilung; § Die Verantwortlichkeit der Regierung; § Die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung; § Die Unabhängigkeit der Gerichte; § Das Mehrparteienprinzip; § Die Chancengleichheit aller Parteien mit dem Recht auf verfassungsmäßige Bildung einer Opposition. Unter der horizontalen Gewaltenteilung versteht man die Aufteilung der Macht im Staat auf die drei Bereiche Legislative, Exekutive und Judikative, die voneinander funktional getrennt sind, aber gegenseitig kooperieren. Das legislative (законодательный) Organ der BRD ist das Parlament, seine wichtigste Aufgabe ist die Gesetzgebung. Die Parlamente sind die einzigen Verfassungsorgane, die direkt gewählt werden. Das deutsche Parlament besteht aus 2 Kammern: dem Bundestag und dem Bundesrat. Das exekutive (исполнительный) Organ der BRD ist die Regierung. Die Mitglieder der Regierung sind in der Regel auch Mitglieder des Parlaments. Die Regierung hat die Verantwortung für die Ausführung der Gesetzte durch die Bundesbehörde. Das judikative Organ ist das Bundesverfassungsgericht. Unter der vertikalen oder föderativen Gewaltenteilung versteht man die Aufteilung der rechtlichen Kompetenzen einer Staatenverbindung zwischen deren Zentralorganen und den Mitgliedstaaten. 18 Das Parlament der BRD In Deutschland herrscht die parlamentarische Demokratie. Das Volk der BRD übt die Staatsgewalt nicht direkt aus, sondern überträgt sie auf gewählte Körperschafften- die Parlamente: für den Gesamtstaat-auf den Bundestag, für die Länder – auf Landtrage, für Krise, Städte und Gemeinden- auf kommunale Selbstverwaltungskörperschaften (орган самоуправления). Die Parlamente sind die einzigen Verfassungsorgane, die direkt gewählt werden. Das Parlament besteht aus 2 Kammern: dem Bundesrat und dem Bundestag. Das Parlament ist als legislatives Organ, seine wichtigste Aufgabe ist die Gesetzgebung. Die weitere Aufgabe ist die Wahl des Bundeskanzlers. Im Parlament werden auch die wichtigsten politischen Themen diskutiert. Das nennt man Willensbildungsfunktion. Es gibt auch eine Artikulationsfunktion, d.h. im Bundestag finden Ausdruck die Meinungen, die im Volk vorhanden sind. Das Parlament kann auch durch konstruktives Mißtrauensvotum(вотум недоверия) den Bundeskanzler abwählen. Der Bundesrat ist die zweite Kammer des Parlaments, besteht aus Regierungsmitgliedern der Länder (von 3 bis 6). Der Bundesrat vertritt die Interessen der Länder. Die Abgeordneten des Bundestages sind Vertreter des ganzen Volkes, aber sie sind nicht gebunden an Aufträge ihrer Wähler und ihrer Partei. Sie handeln nach Gesetzt, d.h. sie besitzen ein freies Mandat. 19 Die deutsche Regierung Das exekutive Organ der BRD ist die Regierung .D Mitglieder der Regierung sind in der Regel auch Mitglieder des Parlaments. Die Regierung hat die Verantwortung für die Ausführung der Gesetzte durch die Bundesbehörde. Chef der Regierung ist der Bundeskanzler, die zusammen mit den Bundesminister das Kabinett bilden. Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestag gewählt. Der Kanzler vertritt die stärkste Partei in Parlament und ist ihr Führer. Bundespräsident – Staatsoberhaupt. Praktisch liegt die ganze Macht in den Händen des Kanzlers. Der Kanzler hat die Möglichkeit, sein Kabinett straff zu führen. Er kann von einer Mehrheit im Kabinett nicht überstimmt werden. Er bestimmt die Richtlinie in der Politik und trägt die alleinige Verantwortung. In Deutschland herrscht die parlamentarische Demokratie. Wahlen sind die wichtigste Form der politischen Beteiligung in der Demokratie. Ausgeschrieben werden Bundestagswahlen (выборы только в Bundestag!!! Bundesrat NICHT), Landtagwahlen, Gemeindewahlen. 20 Landesparlamente, Landesregierungen Unter der Landesregierung versteht man die Regierung eines Landes in Deutschland. In Bayern, Sachsen und Thüringen nennt sich die Landesregierung Staatsregierung, in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg nennt sich das Kabinett Ministerrat. In den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen heißt die Landesregierung Senat. Die Rechtsverhältnisse der Regierungsangehörigen sind in den Ministergesetzen der einzelnen Bundesländer geregelt. Die Landesregierung besteht aus dem Regierungschef und einer bestimmten Anzahl von Ministern (Landesministern, Staatsministern, Senatoren). Die Anzahl der Minister ist von Land zu Land unterschiedlich. In Bayern und Baden-Württemberg gibt es auch Staatssekretäre, die der Staatsregierung angehören können. Beschlüsse einer Landesregierung haben zunächst meist nur eine politische Bedeutung und erfordern oft weitere entsprechende Schritte. Landesparlament ist der Sammelbegriff für die Parlamente der Länder der Bundesrepublik Deutschland. Im Grundgesetz (Art. 28,Art. 54 Abs. 3 GG) werden die Landesparlamente allgemein als Volksvertretungen der Länder bezeichnet. In den Flächenländern heißt das Landesparlament Landtag. Die Zusammensetzung der Landtage wird in Landtagswahlen festgelegt, die Wahlperiode liegt bei fünf Jahren (im Stadtstaat Bremen bei nur vier Jahren). In den Stadtstaatenexistieren statt Landtag andere Bezeichnungen: Abgeordnetenhaus in Berlin und Bürgerschaft in Bremen und Hamburg. Der gewählte Abgeordnete eines Landesparlamentes wird als Mitglied des Landtages (MdL) bzw. Mitglied des Abgeordnetenhauses (MdA), der Bremischen Bürgerschaft (MdBB) oder der Hamburgischen Bürgerschaft (MdHB) bezeichnet. Hauptaufgaben des Landesparlaments sind die Kontrolle der Landesregierung, der Erlass von Landesgesetzen und die Gestaltung und Freigabe des Landeshaushaltes. 21 Parteiensystem der BRD Das politische System der Bundesrepublik Deutschland wird als Parteienstaat oder Parteiendemokratie bezeichnet. Die Gründung der Partei ist frei, aber ihre innere Ordnung muss demokratischen Grundsätzen entsprechen. Nach Artikel 21 kann die Partei verboten werden wenn sie nach ihrem Ziel antidemokratisch ist. Die Entscheidung, ob eine Partei verfassungswidrige (противоречащий конституции) Ziele verfolgt, kann nur das Bundesvefassungsgericht treffen. Grundsätze des Parteiensystems: • Mehrparteienprinzip: Art.21 Satz1 und 2 Grundgesetz schließt das Einparteiensystem aus. • Chancengleichheit: Jede Partei kann an Wahlen teilnehmen und Wahlwerbung betreiben. • Innerparteiliche Demokratie: Alle Mitglieder haben gleiches Stimmrecht. Parteiämter müssen jeweils für zwei Jahre in geheimer Wahl besetzt werden. • Finanzielle Rechenschaftslegung: Parteien müssen über ihre Einnahmen und Ausgaben öffentlich Rechenschaft ablegen. *Каждый раз в конце года, партия должна опубликовать свое финансовое состояние, это должен знать народ и члены партии!!! Die Parteien geben sich ein Grundsatzprogramm, das in der Regel für mehrere Jahre oder Jahrzehnte Gültigkeit hat. Vor den einzelnen Wahlen werden aktuelle und für die kommende Legislaturperiode bestimmte Wahlprogramme oder Regierungsprogramme beschlossen. CDU/CSU Die Christlich demokratische Union Deutschlands wurde 1945 als unkonfessionelle Nachfolgepartei bürgerlicher und religiös geprägter Parteien ( Zentrumspartei, DDP, DVP, DNVP u.a.) gegründet. SPD: Parteivorsitzende Sigmar Gabriel: Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands existiert einschließlich ihrer Vorläuferorganisationen seit 1863 und ist damit die älteste bestehende politische Partei Deutschlands. Sie hat die Tradition der Sozialdemokratie begründet. Nach Verbot in der Zeit der Nationalsozialismus wurde sie 1945 wiedergegründet und versteht sich heute als Volkspartei. FDP: Christian Lindner: Die FDP wurde 1948 gegründet. Sie beruft sich auf die Tradition des deutschen Liberalismus. Als kleiner Koalitionspartner (sowohl der CDU/CSU als auch der SPD) war sie insgesamt 42 Jahre im Bundestag vertreten. Beiden Wahlen 2013 scheiterte die Partei an der 5% - Hürde mit 4,8%. Die Linke Partei: Chefs der Partei: Katja Kipping und Bernd Riexinger: Die Linke entstand 2007 aus der Fusion der Linkspartei PDS (früher SED ) und der WASG ( Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit e.V.). Bündnis 90/Die Grünen: Chefin Simone Peter: Die Grünen entstanden als bundesweite Partei 1980 aus Teilen der neuen sozialen Bewegungen ( Frauenbewegung, Friedens-und Ökologiebewegung ) der 1970er Jahre. 1990 schlossen sie sich mit den ostdeutschen Grünen und 1993 mit Bündnis 90 zu Bündnis 90/Die Grünen zusammen. In der BRD gibt es eine Reihe von kleineren Parteien. Am 6. Februar 2013 entstand die Partei Alternative für Deutschland. Sie wird als „Anti-Euro-Partei“ aber auch als rechtspopulistisch bezeichnet. Das Spektrum linksradikaler Parteien ist auch nicht klein: KPD-Ost, Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, Partei für soziale Gleichheit, Sektion der 4. Internationale u.a. Es gibt auch zahlreiche regionale Parteien und Parteien ethnischer Minderheiten. 22 Wirtschaftssystem der BRD Im Grundgesetz der BRD im Artikel 20 und 28 wird die BRD als sozialer Rechtsstaat bezeichnet. Die Wirtschaft der BRD wird als eine soziale Marktwirtschaft definiert. Die Marktwirtschaft bezeichnet eine Organisationsform eines arbeitsteiligen Wirtschaftssystems, dessen bedeutendsten Aspekt Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage auf freien Märkten ist. Die Marktwirtschaft grenzt sich damit einerseits von der Subsistenzwirtschaft ab, bei der die Produktion nur direkt für den eigenen Bedarf stattfindet. Es gibt da keinen Austausch. Im Gegensatz zur Planwirtschaft (Zentralverwaltungswirtschaft) plant in der Marktwirtschaft jedes Wirtschaftobjekt prinzipiell für sich selbst. Der freie Marktzugang für Konsumenten und Produzenten ermöglicht durch Wettbewerb und freier Preisbildung eine wirtschaftlich wirksame Verteilung von Gütern und Ressourcen. Produktion und Konsumtion steuern sich über den macht selbst. Der Begriff „Marktwirtschaft“ ist nicht Synonym zum Begriff „Kapitalismus“. Der Begriff „Marktwirtschaft“ konzentriert sich auf den Gütertausch auf einem freien Markt unter Wettbewerb. Der Begriff „Kapitalismus“ konzentriert sich auf Wirtschaftswachstum und Gewinnmaximierung. Die BRD zählt zu den entwickeltesten Staaten der Welt und ist nach den USA und Japan am 3. Platz. Die Industrie ist die wichtigste Säule der deutschen Wirtschaft. Die wichtigsten Industriezweige sind: Der Straßenfahrzeugbau Elektrotechnikbranche Chemische Industrie Maschinenbau Einige Branchen, die früher für Deutschland traditionell waren, sind in den vergangenen Jahren stark geschrumpft, z.B. Stahlindustrie, Textilindustrie, Maschinenbau. Sie sind in den Ländern verlagert, wo Arbeitslöhne viel niedriger sind. Der größte Sektor ist der Dienstleistungssektor: Handel, Gasgewerbe, Verkehr, Finanzierung, Vermietung, Informations- und Kommunikationsbranche und andere. 23 Arten der Marktwirtschaft Es gibt einige Arten der Marktwirtschaft: Freie Marktwirtschaft. Ihre Prinzipien hat Adams Smith beschrieben. Die Wirtschaftstätigkeiten bei der freien Marktwirtschaft werden bestimm nur durch Angebot und Nachfrage. Smith ging von der Theorie aus, dass der Mensch ein Egoist ist. Smith versuchte eine Wirtschaftsform zu finden, die genau dieses Dogma nutzt. Planwirtschaft bezeichnet eine Wirtschaftsordnung, in der alle Entscheidungen zur Zuordung knapper Ressourcen wie Arbeit, Kapital und Boden zur Produktion von Gütern von einer zentralen Instanz getroffen werden. Subsistenzwirtschaft (Bedarfwirtschaft) ist eine Form der Wirtschaft, in der für den eigenen Bedarf produziert wird. Die freie Marktwirtschaft in ihrer reinen Form nur in der Theorie. In der Praxis zeigt sich die Notwendigkeit, gesellschaftliche Regeln einzuführen, ohne Regungen kommt es zur Deformationen der Marktwirtschaft. Es entstehen Monopole, extreme Faktoren. In der Zukunft werden diese Handlungen mehr und mehr berücksichtigt. Der Begriff „soziale Marktwirtschaft“, manchmal auch “Rheinischer Kapitalismus“ gennant, wurde 1947 eingeführt. Die soziale Marktwirtschaft wurde in der 50-er Jahren durch Wirtschaftsminister Ludwig Erhard entworfen. Das Adjektiv „sozial“ wird unterschiedlich interpretiert. L. Erhard ging davon aus, dass Marktwirtschaft immer sozial wäre, denn Eigennütziges Handeln des einzelnen zur Steigerung des Gemeinwohls führe (im Sinne von Adam Smith). Wesentlich Problemfelder der Marktwirtschaft sind heute: Arbeitslosigkeit, Ökologie, Gesundheitswesen und Rentensystem. Die BRD zählt zu den entwickeltesten Staaten der Welt und ist nach den USA und Japan am 3. Platz. Die Industrie ist die wichtigste Säule der deutschen Wirtschaft. Die wichtigsten Industriezweige sind: Straßenfahrzeugbau, Elektrotechnikbranche, Chemische Industrie, Maschinenbau. 24 Nationalsymbolik der BRD Die deutsche Bundesflagge. Die Farben schwarz-rot-gold dienten erstmals auf dem Wartburgfest 1817 als Erkennungszeichen der deutschen Burschenschaft: schwarze Röcke, goldene Knöpfe und rote Bänder. Diese Studentenvereinigung trat für die nationale Einheit und politische Freiheit ein. 1848 bestimme die Frankfurter Nationalversammlung schwarz-rot-gold zur Fahne(флаг) des Deutschen Bundes. Das Bismarcksche Deutschland gab sich die Fahne schwarz-weiß-rot. Die Weimarer Republik traf eine Kompromissentscheidung: schwarz-rot-gold als Staatsfarben, schwarz-weiß-rot mit schwarz-rot-gold in der oberen inneren Ecke als Handelsflagge. Die deutsche Nationalhymne. Die Hymne wird bei feierlichen Anlässen gemeinsam gesungen. Im Jahre 1841 wurde der Text des „Liedes der Deutschen“ von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zu einer Melodie von Josef Haydn verfasst. Nach dem ersten Weltkrieg wurde es zur deutschen Nationalhymne. Die erste Strophe: „Deutschland, Deutschland über alles“. Diese Worte wurden im Ausland als „Deutschland, Deutschland über allen“ missdeutet. Dazu hatte der 2. Weltkrieg und Faschismus beigetragen. 1952 wurde das Lied wieder als Nationalhymne anerkannt. Bei staatlichen Veranstaltungen wurde nur die 3 Strophe gesungen: Einigkeit und Recht und Frechheit für das deutsche Vaterland! Danach lasst uns alle streben brüderlich mit Herz und Hand! Einigkeit und Recht und Frechheit sind des Glückes Unterpfand! Blüh im Glanze dieses Glückes, blühe, deutsches Vaterland! 25 Das Wahlsystem der BRD Für die Wahl zum deutschen Bundestag, zu den Landtagen und Gemeinvertretungen sind die gleichen Grundsätze gütlich. Die Wahlen sind allgemein (jeder hat Recht zu wählen und gewählt zu werden), unmittelbar(die Wähler wählen einen Abgeordneten direkt oder mehrere über eine Parteiliste ohne Vermittler), frei (es gibt keine Wahlpflicht, nur Wahlrecht, auf den Wähler darf keinerlei Druck ausgeübt werden), gleich (jede Stimme zählt gleich viel), geheim (es bleibt geheim, wie der Wähler abstimmt, dazu dienen eine Wahlkabine, Stimmzettel im umschlag und Wahlurne). Bei der Bundestagswahl hat der Wähler 2 Stimmen: mit der Erststimme wählt der Wähler einen Kandidaten einer Partei im Wahlkreis nach der Prinzip der Mehrheitswahl. Mit der Zweitstimme wählt man Kandidaten nach der Parteiliste. Die Parteilisten werden in einem Land getrennt aufgestellt: jedes der 16. Bundesländer stellt die Parteiliste souverän. Wenn eine Partei mehr Wahlkreissieger hat, als ihr Bundestagssitze zustehen, bekommt sie zusätzliche Sitze. Dadurch erhöht sich auch die Gesamtzahl der Bundestagssitze – Überhangmandat. Überhangmandate entstehen, wenn für eine Partei in einem Land mit den Erststimmen mehr Kandidaten in den Bundestag gewählt werden, als ihr nach dem Ergebnis der Zweitstimmen in diesem Land zustehen. Die 5%- Klausel. Bei der Verteilung der Sitze im Parlament werden nur die Parteien berücksichtigt, die mehr als 5% der Zweitstimmen oder mindestens 3 Direktmandate erlangt haben. Mit dieser Fünfprozentklausel soll verhindert werden, dass Splitterparteien in den Bundestag kommen. Die Legislaturperiode der Bundestagsabgeordnete beträgt 4 Jahre. Bei den Landtagwahlen gilt dasselbe Wahlsystem. Die Wahlen zu den Gemeinden (муниципальные выборы) laufen nach denselben Grundsätzen ab, wie die Wahlen zum Bundestag und zum Landtag. Besonderheiten weisen die Gemeinde- und Kreistagswahlen im Baden- Württemberg und Bayern auf. Dort stehen jedem Wähler so viele Stimmen zur Verfügung, wie Gemeinde- bzw. Kreistagsmitglieder zu wählen sind. 26 Deutschland in der EU Als erster europäischer Zusammenschluss wurde 1949 der Europarat gegründet. Die Bundesrepublik Deutschland trat 1951 bei. Der Europarat ist eine beratende Körperschaft, deren Beschlüsse oder Zustimmen der nationalen Regierungen bedürfen. Es ist ein Forum für Debatten über allgemeine europäische Fragen. Seine Satzung sieht eine allgemeine Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten zur Förderung von wirtschaftlichen und sozialen Forschritt vor. Die wichtigste Organe des Europarates sind die Beratende Versammlung, deren Mitglieder von den Parlamenten der Mitgliedstaaten bestimmt werden. Das Ministerkomitee bilden Außenminister der Mitgliedstaaten. Deutschland gehört zusammen mit Frankreich, Italien, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg zu den Grünungsmitgliedern der Europäischen Gemeinschaft (EG 1951). 1957 gründete man die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM). Als erste Stufe schuf die EWG eine Zollunion, in der Zölle mit gegenseitigen Warenverkehr abgebaut werden. Ziel war die Schaffung eines gemeinsamen Marktes mit Freizügigkeit der Arbeitnehmer und freien Diensleistungs- und Kapitalverkehr. EURATOM sollte die Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie fördern. Prozess der europäischen Integration hat durch den 1991 in Maastricht geschlossenen Vertrag ein neues Studium erreicht. Die EU wurde am 1. November 1993 in Maastricht gegründet. Die Europäische Gemeinschaft sollte zu einer politischen Union zusammenwachsen und der gemeinsame Binnenmarkt zu einer Wirtschafts- und Währungsreform werden.
Die Kommission vertritt die gemeinsamen Interseen der EU. Sie plant sie Gemeinschaftspolitik, schlägt dem Ministerrat Verordnungen vor, überwacht die Einhaltung des Gemeinschaftsrechts. Der Ministerrat ist das Gesetzgebungsorgan der EU. Er besteht aus den Ministern der Mitgliedstaaten. Das Europäische Parlament wirkt an der Gesetzgebung mit, ist an der Aufstellung des Haushalts der EU und der Kontrolle der Aufgaben beteiligt. Außerdem muss es der Ernennung des Kommissionpräsidenten zustimmen. Die Wahlperiode des Parlaments dauert 5 Jahre. Als Europäischer Rat treten die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten der Europäischen Union jährlich mindestens zweimal zusammen, um die Entwicklung der Union voranzutreiben und die politischen Ziele und Leitlinien dieser Entwicklung festzulegen. Der Gerichtshof sorgt für die Einhaltung und Durchsetzung des Gemeinschaftsrechts. Er schlichtet Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern und entscheidet über Klagen gegen Vertagsverletzungen. (EU – 24 Mitgliedstaaten)
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