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Als Germanen bezeichnet man die Stämme der sprachverwandten Völker, die in Mittel- und Nordeuropa lebten und Urgermanisch sprachen. Urgermanisch ist die Ursprache der germanischen Sprachgruppe, zu der die heutigen Sprachen Englisch, Deutsch, Niederländisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch u.a. zählen. Um 500 v. Chr. gliederte sich Urgermanisch aus der indoeuropäischen Sprachgruppe aus. Diese sprachlichen Veränderungen wurden von Jakob Grimm als Erste / Germanische Lautverschiebung bezeichnet. Die Germanen erhielten ihren Namen von den Römern, die ihn wiederum von den Kelten übernommen hatten. Die Herkunft des Wortes ist nicht geklärt. Nach Europa sind die germanischen Stämme aus Zentralasien gekommen. Im 2. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung ließen sie sich zwischen der Weichsel und der Elbe, in Skandinavien und auf Jütland nieder. Sie unternahmen Kriegs- und Beutezüge, in deren Laufe sie immer größere Territorien besiedelten. Ende des 2. Jahrhunderts vor Christus erschienen die Kimbern und Teutonen an den Grenzen des Römischen Reiches. Dort kamen sie in Kontakt mit Kelten und Römern. Es kam zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Völkern, infolge deren die Kimbern und Teutonen ausgelöscht wurden. Die Römer prägten den Begriff „Furor teutonicus“ (germanischer Angriffsgeist), der später auf die Deutschen übertragen wurde. Unter Germanien verstand man im Altertum das Land zwischen den Flüssen Rhein, Donau und Weichsel, wo die germanischen Stämme lebten. Es gab viele germanische Stämme (Friesen, Sachsen, Langobarden, Markomannen, Wandalen, Burgunder, Goten u.a.), aber sie waren nicht groß. Die größten ethnischen Gemeinschaften zählten zu der Zeit der Völkerwanderung 100-120 tausend Menschen. Die meisten Stämme haben sich im Dunkel der Geschichte aufgelöst. Die Vorfahren heutiger Deutscher waren die Großstämme der Bayern, Alemannen, Thüringer, Sachsen, Friesen und Franken. Da die Germanen keine Schrift hatten, stammen die ersten Überlieferungen über ihre Kultur von den Römern. Der römische Historiker Tacitus (55 n. Chr. - 116) beschrieb die germanische Kultur in seiner Schrift „Germania“. Julius Caesar (100-44 v. Chr.) berichtete von den Germanen in seinem Buch „De bello gallico“. Nach den Berichten antiker Schriftsteller waren die Germanen von hohem Wuchs, hatten rötlich blondes Haar und blaue Augen. Sie betrieben Landwirtschaft und lebten in großen Langhäusern. Sie glaubten an zahlreiche Götter (z. B. Ziu, Wodan, Donar) und hielten ihre Gottesdienste in heiligen Hainen und Mooren ab. Es gab auch Menschenopfer. Die Germanen haben bekanntlich keine Bücher geschrieben und ihre Geschichte nicht schriftlich festgehalten. Jedoch entwickelten sie im 2. Jahrhundert nach Christus das eigene Alphabet: die Runen. Runen waren vom 2. bis zum 14. Jahrhundert n. Chr. überwiegend für geritzte und gravierte Inschriften auf Gegenständen und auf Steindenkmälern in Gebrauch. Zur Kommunikation im Alltag ist es nicht gekommen. Der Rhein und die Donau bildeten die Grenze des römischen Reiches. Unter Kaiser Augustus (63 v.Chr. – 14 n.Chr.) wurden zwei römische Provinzen Germania inferior (Hauptort Köln) und Germania superior (Hauptort Mainz) eingerichtet. Die Römer planten die Grenze des Reichs bis zur Elbe auszudehnen und betrieben eine entsprechende Expansionspolitik. Sie schlossen Bündnisse mit germanischen Stämmen und führten in deren Ländern das römische Recht ein. Aufstände wurden grausam niedergeworfen. Verbreitet war auch die Geiselnahme: die Römer brachten die Kinder der germanischen Fürsten als Geiseln nach Rom und erzogen sie im römischen Geiste. In die Geschichte ist der Stamm der Cherusker eingegangen, die Westfalen besiedelt hatten. Einer ihrer Führer war Arminius, der sich an die Spitze im Kampf gegen Rom stellte. In der Jugend wurde er in Rom erzogen, nahm an den Feldzügen der römischen Legionen teil und erlangte sogar das römische Bürgerrecht. In die Heimat zurückgekehrt, konnte er eine Anzahl der zersplitterten germanischen Stämme vereinigen. Im Jahre 9 nach Christus schlug er drei Legionen des Statthalters Quintilius Publius Varus im Teutoburger Wald nieder. Diese Niederlage soll den Plänen des Kaisers Augustus die römische Grenze bis zur Elbe vorzuschieben ein Ende gesetzt haben. Nach einer Reihe ergebnisloser Kriegszüge begannen die Römer die Grenze an der Donau und am Rhein zu befestigen. Die Grenze entlang errichteten die Römer den Limes – einen 500 km langen Grenzwall mit den Gräben und Wachtürmen, der über 100 Jahre lang gebaut wurde. Aus römischen Kastellen sind viele deutsche Städte hervorgegangen: Bonn, Köln, Mainz, Regensburg, Augsburg, Koblenz, Kempten, Neuss, Speyer, Trier, Xanten. Im 16. Jahrhundert wurde Arminius “wiederentdeckt”: der deutsche Humanist Ulrich von Hutten stieß beim Studium der antiken Schriften auf die Beschreibung der Schlacht im Teutoburger Wald. Um die Person des Arminius entstand der Germanenmythos. Martin Luther benannte ihn in Hermann um und verherrlichte ihn als Freiheitshelden der Deutschen. Bei Detmold wurde das Hermanndenkmal 1875 errichtet. Freilich weist das Schwert des Helden nach Frankreich. Das Jahr 2009 wurde als Jubiläumsjahr der Varusschlacht gefeiert. Der Ort der Schlacht war lange umstritten. Neuere archäologische Funde lassen annehmen, dass die Schlacht im Osnabrücker Land bei Kalkriese stattgefunden ist. In Kalkriese wurde sogar ein Museumspark eingerichtet.
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