Aufgaben zum Text B. In den oben gegebenen zwei Texten äußern sich zwei junge Menschen (Angela und Timo) zu ihren Vorstellungen von der Rolle einer Frau bzw. eines Mannes. Tragen Sie mündlich einige Äußerungen von Timo und Angel 


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Aufgaben zum Text B. In den oben gegebenen zwei Texten äußern sich zwei junge Menschen (Angela und Timo) zu ihren Vorstellungen von der Rolle einer Frau bzw. eines Mannes. Tragen Sie mündlich einige Äußerungen von Timo und Angel

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Aufgaben zum Text B

1. Antworten Sie auf die Fragen zum Text:

1) Was für Pläne hat Timo für seine Zukunft?

2) Wie groß ist seine Familie?

3) Was glauben Sie, was macht zurzeit sein Vater und womit ist jetzt seine Mutter beschäftigt?

 

4) Ist Timo mit der heutigen Lebensweise seiner Mutter zufrieden? Was gefällt ihm nicht?

5) Wie stellt er sich die Rolle seiner zukünftigen Frau in der Familie vor?

6) Wie alt ist Angela und was will sie in der Zukunft werden?

7) Was erzählt sie über die Situation in ihrer Klasse?

8) Wie stellt sie sich ihre zukünftige Familie und berufliche Tätigkeit vor?

 

2. In den oben gegebenen zwei Texten äußern sich zwei junge Menschen (Angela und Timo) zu ihren Vorstellungen von der Rolle einer Frau bzw. eines Mannes. Tragen Sie mündlich einige Äußerungen von Timo und Angela zusammen. Kommentieren Sie, was Sie für richtig oder falsch, unverständlich oder rätselhaft, verständlich und einleuchtend, empörend oder nachdenkenswert halten.

3. Lesen Sie nun beide Texte selektiv, d.h. suchen Sie und strukturieren Sie die Aussagen, welche Angela und Timo zu folgenden Themen machen:

Angela/ Timo

 

 


Kinder   eigene Zukunft    Karriere   Aufgaben                 Aufgaben

                                                                                  des Vaters der Mutter

 

4. Besprechen Sie anhand des Diagramms, was Timo und Angela verbindet bzw. was sie voneinander trennt. Verwenden Sie dabei u.a. folgende Redemittel:

1) …unterscheiden sich in ihren Ansichten.

2) Während Timo..., meint Angela, dass…

3) …haben ähnliche/ unterschiedliche Auffassungen zu der Frage…

4) … sehen beide ganz unterschiedlich. Zu diesem Thema haben sie völlig entgegengesetzte Vorstellungen.

5) Sie unterscheiden sich (nicht) in ihren Ansichten zu …

5. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:

1) Женщина, на которой я женюсь, будет сидеть дома с нашими детьми.

2) Многие женщины стремятся «закинуть» своих детей на пару часов к няне, только для того, чтобы встретиться со своими подругами.

3) Моя мама когда-то работала в специализированной школе, но с тех пор прошла целая вечность.

4) У подростков возникают проблемы с наркотиками, так как многие семьи распадаются, и многие женщины больше занимаются вопросами самореализации.

5) Математика и естествознание – мои любимые предметы, хотя это не типично для девочек.

6) Я не знаю, будет ли мой будущий муж согласен с тем, что профессия и работа являются частью моей жизни.

7) Я не против брака, но боюсь, что как главный врач больницы с двумя детьми так и не выйду замуж.

8) Таких мужчин и отцов, которые готовы оставаться дома со своими детьми и поддерживать своих жён в их профессиональной деятельности, я не знаю.

 

Text C

1. Lesen Sie das Interview.

Welche Rolle wird der Begriff „Emanzipation“ für die heranwachsende Generation der Frauen noch spielen?

„Emanzipation“ klingt heute schon sehr altmodisch. Ich meine aber, dass das Emanzipations-Versprechen der Neuzeit noch nicht eingelöst ist. Es hat sich viel zum Besseren verändert, so dass Menschen heute das Gefühl haben, sie seien gleichberechtigt. Aber für die jungen Frauen treten dieselben Probleme auf, die wir in den älteren Generationen hatten: Dann, wenn sie darüber nachdenken, wie sie Kinder und eine ambitionierte Karriere vereinbaren können. Daneben gibt es viele andere Punkte: Die Diskriminierung am Arbeitsmarkt, Lohnungsgleichheit, Armut von Frauen. „Emanzipation“ ist vielleicht nicht mehr die Begrifflichkeit, mit der wir junge Frauen ansprechen können. Wenn man die Frage international betrachtet, wird aber noch deutlicher, wie ungelöst sie bis heute ist.

Gibt es denn künftig noch eine Frauenbewegung? Es ist jetzt schon eher still um sie geworden.

       In keinem Bereich ist der soziale Wandel im 20. Jahrhundert so grandios vorangeschritten wie in dem der Geschlechtsverhältnisse. Ich sehe das so, dass die Frauenbewegung momentan in einer Flaute ist, weil tatsächlich viel erreicht wurde. In den 200 Jahren der Frauenbewegung gab es immer solch ein Auf und Ab: Gerade nach Phasen, in denen viel erreicht wurde, beispielsweise in den 20er Jahren, war in der Bewegung ein Stillstand. Ich glaube, dass der nächste Schub erst mit einer neuen Frauengeneration, vielleicht in zehn oder 15 Jahren, zu erwarten ist. Denn die Probleme sind nicht gelöst.

       Das Ausbildungsniveau von Frauen ist seit den 50-er Jahren rasant gestiegen. Wieso gibt es trotzdem immer noch so wenige Frauen in Spitzenjobs?

Die Positionen der Macht sind zu 95 Prozent von Männern besetzt. Wir reden in der Frauenforschung von der „Glasdecke“, einer unsichtbaren Barriere, die aber strukturell und systematisch ist. Der Dreh- und Angelpunkt dabei ist in den allermeisten Fällen die Familienfrage.

Müssen rechtlich andere Voraussetzungen geschaffen werden?

       Es müssen neue rechtliche Wege gefunden werden, die Durchsetzung der Gleichberechtigung zu organisieren. Ganz praktisch: Staatliche Subventionen sollten nur noch in solche Bereiche fließen, in denen das Verfassungsziel der Gleichberechtigung verwirklicht wird. Und wir brauchen eine Familienpolitik, die Männern ermöglicht, für ihre Familie da zu sein. An dieser Stelle müssen wir radikaler denken. „Familie und Frauen“ sollte einfach nicht die selbstverständliche unlösbare Verknüpfung bleiben. Familie sollte vor allem auch eine Aufgabe für Männer sein.

       Es gibt immer mehr allein erziehende Frauen. Wird das einen Einfluss auf das künftige Rollenverhalten der Geschlechter haben?

       Die Potenziale, die in der Erziehung liegen, sind den Frauen oft zum Nachteil angerechnet worden, weil es heißt: Es sind schließlich die Mütter, die auch die Männer erzogen haben. Umgekehrt kommen wir weiter: Es müssten mehr Männer in die Erziehungsverantwortung genommen werden, mehr Frauen in die männlichen Positionen vordringen – erst dann ändern sich die Verhältnisse.    

                                             (Nach Prof. Dr. Ute Gerhard)

 



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