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Karriere, Kinder und ein MannСодержание книги
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Angela ist 17 Jahre alt. Sie ist Chefredakteurin einer Schülerzeitung und besucht ein Gymnasium in einer Kleinstadt in Südbayern. Angela ist eine sehr gute Schülerin. Wenn sie darauf angesprochen wird, errötet sie. - Bist du nicht gern die beste Schülerin deiner Klasse, Angela? - Ja, doch. Schon. Nur. Es ist nicht so einfach. - Wie meinst du das? Tust du sehr viel dafür? - Auch. Aber nicht unbedingt. Mathe und Naturwissenschaften sind meine Lieblingsfächer. - Aha. - Ja, das hört sich irgendwie blöd an. Ich weiß. - Wieso blöd? - Ja, Streber. Sind ja auch nicht gerade typische Mädchen-Fächer. Aber das finde ich gerade gut. Ich will Ärztin werden. - Was ist daran nicht so einfach, die beste Schülerin der Klasse zu sein? - Es gibt viel Konkurrenzdruck unter uns in der Klasse. Von den Jungen wie von den Mädchen. Aber mehr noch von den Mädchen. Die Jungen meiden - Was für Mädchen? - Ja, so, die eben in Fächern gut sind, die die Jungen nicht so mögen. Deutsch und Kunst und so. Der Junge ist dann eben ein ganz toller Typ in Mathe, und seine Freundin ist nicht besser als er. Eher schlechter. Sie kann aber da gut sein, wo er keinen Bock drauf hat. Eben Kunst oder Sozialkunde. -- - Hast du einen Freund? - Nein, noch nicht. - Du möchtest noch keinen? - Ich möchte schon heiraten und auch Kinder haben. Aber ich möchte auch Ärztin sein. Chefärztin in einem Krankenhaus vielleicht. Das kann ich mir alles vornehmen, und das möchte ich auch erreichen. Aber ich kann ja den zukünftigen Vater meiner Kinder nicht miteinplanen. Das weiß ich. - Warum nicht? - Ich weiß nicht, ob mein Mann das mitmacht. Ob er sich mit mir die Arbeit mit den Kindern teilt, meine ich. - Ob er damit einverstanden ist, dass dein Beruf für dich auch zu deinem Leben gehört? - Ja. Ganz genau. Für mich eben auch. Genauso wie für ihn. Aber Kinder will ich auch auf jeden Fall haben. Kinder und meinen Beruf. Ehe wäre natürlich sehr schön. Ich möchte nicht auf etwas verzichten müssen. Männer verzichten ja auch nicht auf Kinder, nur weil sie ihren Beruf haben. - Wie willst du es machen? - Ich kann mich nur beeilen. Sehr guten Schulabschluss, Studium, schnell Karriere machen, eine Position bekommen, die mir sicher bleibt. Dann mit 30 Jahren Kinder, zwei Kinder schnell hintereinander. Und dann mit 35, 36 weiter Karriere. - Glaubst du, das schaffst du? - Ich muss es schaffen. - Warum? - Ich möchte nicht nur Hausfrau und Mutter sein. Okay, es gibt bestimmt Frauen, die das gerne machen. Ich möchte aber auch nicht nur die tolle Karrierefrau sein und keine Familie haben. Ich mag Kinder. Ich kann mir gar nicht vorstellen, keine Kinder haben zu wollen. - Du bist ja selbst fast noch ein Kind. - Naja. Ich bin jetzt 17 geworden. Obwohl. Irgendwie stimmt es auch. Ich mag diese Karrierefrauen nicht so gern, die keine Kinder haben wollen. - Gibt es Vorbilder für dich? Für das, was ich vorhabe? Eigentlich nicht. Nein. Die Feministinnen nicht. Die sind ja eben gegen die Ehe, glaube ich. Aber ich bin nicht gegen die Ehe. Ich fürchte eben nur, dass eine Full-time-Krankenhaus-Chefärztin mit zwei Kindern nicht geheiratet wird. Und Männer, Väter, die für ihre Kinder zu Hause bleiben und dadurch ihre Frau im Beruf unterstützen, solche Männer kenne ich nicht. Da gibt es auch keine Vorbilder. Bei mir im Gymnasium sind die Jungen alle Machos. Das wollen die auch sein. Und viele Mädchen finden das gut. Besser als so langweilige Softies. - Du willst alles? - Wie? - Erfolg im Beruf, zwei wunderbare Kinder und einen richtigen Mann. - Ja. Stimmt genau. Und jetzt sagen Sie mir bitte nicht, dass das nicht geht! Mit Angela sprach Viola Roggenkamp
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