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quot;Wenn sie den totalen Krieg haben wollen, dann können sie ihn bekommen"Содержание книги
Поиск на нашем сайте Narrativ Zwei: Die Rote Armee habe auch nach dem Ende der Kampfhandlungen über 4.5 Millionen Soldaten unter Waffen gehalten. Die USA dagegen hätten ganz friedliebend ihre Streitkräfte auf 1.5 Millionen Soldaten heruntergefahren. Dem ist nicht zu widersprechen. Es gibt aber triftige Gründe, warum Stalin die akute und sehr reale Gefahr eines erneuten Angriffskrieges gegen sein Land wahrnahm und folglich seine Streitkräfte in voller Alarmbereitschaft hielt. Da war zum einen die von Churchill in Auftrag gegebene Planung für die Operation Unthinkable: Sofort nach der deutschen Kapitulation sollten 100.000 Wehrmachts- und SS-Soldaten neu bewaffnet und zusammen mit den westalliierten Streitkräften in einen Krieg gegen die Sowjetunion ziehen. Die Planung dirigierte Sir Hastings Lionel Ismay. Der avancierte später zum ersten Generalsekretär der NATO. Von Ismay stammt das klassisch gewordene Bonmot: Die NATO sei dazu da, "die Russen [aus Europa] rauszuhalten, die USA reinzuholen und die Deutschen dauerhaft unten zu halten". Angeblich wollte man die Sowjets aus Polen vertreiben, und dann stehenbleiben. Es heißt aber in Ismays Memorandum unmissverständlich: "Das zentrale oder auch politische Ziel besteht darin, Russland (sic!) den Willen der Vereinigten Staaten und des Britischen Empires aufzuzwingen … es hängt ab von der russischen Entscheidung. Wenn sie den totalen Krieg haben wollen, dann können sie ihn bekommen." Diese Goebbels-Sprache gegen eine Nation, die nicht zuletzt die Briten vor der Schmach einer Niederlage gegen Hitler bewahrt hatte, ist unterirdisch. Zum Segen für den Weltfrieden wurde der Kriegstreiber Churchill bei der Parlamentswahl im Sommer 1945 durch einen Erdrutschsieg für die Labour-Partei aus dem Amt gejagt und somit von seinem Vorhaben abgehalten, da weiterzumachen wo Hitler aufhören musste. Doch auch die neue USA-Regierung war um keinen Deut besser. Hatte Präsident Roosevelt sich noch fair und gewissenhaft an die Vereinbarungen mit der Sowjetunion gehalten, benahm sich sein Nachfolger Truman weniger Gentleman-like. Truman war auf Druck diskreter Herrschaften aus dem New Yorker Council on Foreign Relations 1944 zu Roosevelts Vizepräsidenten gemacht worden. Roosevelt-Nachfolger Truman erwies sich als "gelehriger Schüler" der weisen Männer aus dem Council.7 Der außenpolitische Azubi Truman ließ zunächst die japanischen Großstädte Hiroshima und Nagasaki mit zwei verschiedenen Typen von Atombomben einäschern - über 250.000 Todesopfer waren zu beklagen. Truman log die eigene Bevölkerung an, bei den Bombenzielen handele es sich um Militärbasen. Die Einäscherung der beiden Städte geschah, obwohl Japan längst zur Kapitulation bereit war.
Die aufsteigende Wolke kurz nach der Explosion in einem Außenbezirk von Hiroshima. Bild: Madsuda Hiromichi / Public Domain Der makabre Waffentest an lebenden Objekten war der Ausgangspunkt für eine ganze Reihe geheim gehaltener Angriffsszenarien gegen das Sowjetreich. Direkt nach dem Tod von Roosevelt beauftragte dessen Amtsnachfolger Truman den legendären General Dwight D. Eisenhower mit der Entwicklung des Plan Totality. Zeitnah zum Abwurf der beiden Atombomben in Japan sollte den Sowjets dieser Totalitätsplan zugespielt werden. Die noch vor Nuklearregen Ungeschützten sollten sich erschrecken, um sodann vor diesem Bluff klein beizugeben. 20 Städte in der Sowjetunion sollten mit Atombomben ausgelöscht werden. Tatsächlich verfügten die US-Streitkräfte 1945 gerade mal über jene beiden in Hiroshima und Nagasaki eingesetzten Atombomben. Es fehlte auch noch ein Flugzeug. Oder eine Rakete, um Bomben im sowjetischen Territorium abwerfen zu können. Das sollte sich jedoch bald lösen lassen. Im Jahre 1949 konnten die Amerikaner mit ihrer Operation Dropshot einen atomaren Vernichtungsschlag für das Jahr 1957 schon ernsthaft ins Auge fassen. Dieser 1977 veröffentlichte Geheimplan sah vor, einhundert Großstädte in der Sowjetunion mit 300 Atombomben und 29.000 "hochexplosiven" Phosphorbomben auszulöschen und dabei neben gigantischen Opfern an Menschenleben auch 85% der sowjetischen Industrieproduktion lahmzulegen. Da mit Gewissheit Stalin durch seine hocheffiziente Feindaufklärung von diesen durchaus ernst gemeinten Plänen wusste, musste er als Regierungschef darauf bestehen, das einzig relevante Abwehrpotential seines rückständigen Riesenreiches ständig bereit zu halten - nämlich die gigantischen Reserven der Infanterie. Diese Dauermobilisierung eines Millionenheeres als Rechtfertigung der NATO anzuführen, ist intellektuell unredlich.
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